Härtetest Akropolis

Nach Sardinien ging es sofort weiter nach Griechenland, um dort mit Andreas zu starten. Für mich war es der zweite Start in Griechenland, doch beim ersten Mal im Jahr 2003 war die Rallye für mich nach der ersten Wertungsprüfung wegen eines technischen Defektes am Auto, damals war es ein Ford Puma, beendet und ich musste vorzeitig die Heimreise antreten. Dieses Jahr fahren wir ja einen Subaru und der sollte stabiler sein, damit wir durchaus das Podium in Athen erreichten konnten.

Beim Training stellten wir aber schnell fest, dass der Ruf der Rallye gerechtfertigt ist. Die Wertungsprüfungen waren wirklich zum Teil verdammt hart für ein Gr. N-Auto. Stellenweise kam der blanke Fels und loses Geröll mit sehr großen Steinen zum Vorschein. Aber wir haben uns ja diese Rallye ausgesucht, also mussten wir und unser Auto auch durch diese Rallye durch.

Das Schwierige war, den richtigen Kompromiss zu finden: Entweder schnell fahren, Schäden am Auto einkalkulieren, aber ein gutes Ergebnis einfahren oder langsam fahren, das Auto heile lassen, aber ein schlechtes Endergebnis zu haben.

Auf der dritten Wertungsprüfung brach an unserem Auto – trotz Vorsicht – die Felge in zwei Teile. Wir waren also gezwungen den Reifen zu wechseln und dies kostete uns fast vier Minuten. Bei so einer harten Rallye bliebt fast kein Teilnehmer von irgendwelchen Problemen verschont. Unsere Mechaniker von Stohl-Racing bekamen aber immer alle Probleme in den Griff und so erreichten wir das Podium als 13ter der Gr. N und 27ter im Gesamt.

Für mich geht es jetzt mit Aaron in Finnland weiter. Dort bestreiten wir einen ausführlichen Test und eine nationale finnische Rallye als Vorbereitung für die 1000 Seen-Rallye.