Zur Vorentscheidung nach Sardinien

Bei der Rallye Sardinien ging es für uns schon um eine Vorentscheidung für die Meisterschaft.

Erstmals in diesem Jahr waren alle Teilnehmer in der Junior WM am Start und unter ihnen sind so einige schnelle Jungs, wie z.B. Martin Prokop aus Tschechien, der uns das Leben schwer machen könnte. Für uns war es schon die vierte Rallye in diesem Jahr und für Prokop erst die Dritte, da er schon sein Streichresultat hinter sich gebracht hatte. Unser Streichresultat wird die Rallye in Polen sein. Somit bedeutete das für uns, das wir eigentlich gewinnen mussten, um noch ernsthafte  Chancen auf den Titel zu haben.

Dieses Jahr zeigte sich die schöne Insel von ihrer Sonnenseite, denn wir hatten während unseres Aufenthaltes super Wetter – zum Teil bis zu 40 Grad. Dem entsprechend staubig waren auch die Prüfungen. Da der Veranstalter sich aber zu 2 Minuten Startabstand entschied, hielt sich der Staub so einiger maßen in Grenzen. Im Auto jedoch war es schon ziemlich warm.

Diese Hitze machte auch unserem Motor zu schaffen, denn wir hatten oft über 100 Grad Wassertemperatur, was wir an der Leistung merkten, denn die lies ein wenig nach. So wuchs der Zeitabstand zur Spitze den ganzen Tag über an, was uns natürlich nicht gerade fröhlich stimmte.

Im Großen und Ganzen verlief die Rallye schon fast typisch. Am Samstag hatten wir einen Platten, so dass wir uns auf dem dritten Platz in der Junior WM einreihten. Diesen gaben wir auch bis zum Ziel nicht mehr ab.

Dieser dritte Platz bedeutet für uns zwar immer noch den 2. Gesamtrang, aber da wir bei der Rallye Polen nicht starten, können wir dort auch keine Punkte holen. Und somit könnte Martin Prokop in der Fahrerwertung an uns vorbeiziehen. Uns bleibt nur das Internet, um das Geschehen in Polen zu verfolgen und die Hoffnung, dass dort irgend etwas zu unseren Gunsten passiert, auch wenn wir nicht am Start sind.

Mitte Juli werden Aaron und ich bei der Eifel-Rallye rund um Daun starten. Dort habt ihr endlich mal die Möglichkeit, uns wieder „live“ zu erleben. Aaron und ich würden uns über Euer Kommen freuen.